Stellst du den Wellen selber her oder kaufst du die?
Ich hatte Mal 4mm Wellen gekauft, die nicht in ein Lager gepasst haben. Es war zwar H7 Tolleranz angegeben, aber irgendwie war dem nicht so. Da war noch Mal eine 15minütige Schleifaktion nötig
Die Wellen kaufe ich. Entweder Silberstahl oder V2A. Wenn eine Welle nicht passt, dann rund-schleife ich sie dort wo nötig. In Drehbank einspannen und mit Dremel auf dem Reitstock (mit ganz feinem Schleifpapier auf selbst hergestelltem Aufsatz). Der Dremel muss aber fest auf dem Reitstock fixiert sein. Dafür habe ich einen Halter gebaut. Das heisst, es dreht dann beides Spannfutter und Dremel in entgegengesetzter Richtung.
So. jetzt sind die Teile für die Struts beisammen. Es fehlen noch die beiden Spitzkonusse, welche vorne aufgesetzt werden. Sobald das Material eingetroffen ist, werde ich diese noch Drehen.
Und hier das übliche Foto, welches in der Powerboat-Szene immer wieder gefordert ist.
Rumpf liegt flach auf dem Tisch und der Abstand zwischen Tisch und dem hinterstem Ende Antriebsrohres ist ca, 2 mm. Diese Stellung ist quasi die Ausgangslage für spätere Setup-Einstellungen und bildet somit eine korrekte Schubachse. Die Strutaufhängung verschwindet in der Vertiefung des hinteren Überhangs und wird nicht im Wasser mitgeschleift. Der Wellenaustritt aus dem Bootskörper soll dabei möglichst tief liegen.
Genau! Die Federstahlwelle macht nachher einen Bogen im Rumpf. Sie wird sogar noch etwas mehr in den Bogen gedrückt, damit eine Vorspannung entsteht. Und in Endgültiger Lage werden dann die Motorspanten verklebt. Der Bogen ist nötig, damit sie nicht anfängt zu schwingen.
Und nochmals ja. Strut steiler heisst: Die Bootsnase wird gedrückt ...